Seriennummern der gestohlenen KFZ-Briefe

Euskirchen, 26.02.2014


Am 21.01.2014 wurden aus dem Strassenverkehrsamt in Schleiden 634 Blanko KFZ-Briefe gestohlen. Mittlerweile hat das Strassenverkehrsamt Euskirchen die Seriennummern der Briefe bekannt gegeben :

WE968665 bis WE968669

WE968672 bis WE968700

WE969601 bis WE970200


Wir bitten alle Leser, diese Nummern an potentielle Autokäufer weiterzuleiten, da diese Blanko-Briefe bei Betrügern einen hohen Wert haben !!
Mit diesen dann entsprechend "gefälschten" KFZ-Briefen, können gestohlene Autos (meist hochwertige Fahrzeuge) an einen nichts ahnenden Käufer vermittelt werden.
Bezahlt werden diese Autos grundsätzlich nur in bar.
Der Käufer erlebt bei der Zulassung des vermeintlich "sauber" erworbenen KFZ sein blaues Wunder, da der Betrug spätestens dann mit Sicherheit auffällt.
Der KFZ-Brief wird eingezogen und das Fahrzeug wird durch die Polizei sichergestellt.
Zusätzlich kommt zu dem finanziellen Schaden dann noch der Aufwand mit Vernehmungen, Protokollen, Erklärungen, Rechtsanwaltkosten und weiteres Ungemach.

Kennt mann jedoch die Seriennummern der gestohlenen KFZ-Briefe, hat man die Möglichkeit sich schnell von dem möglichen Kauf zurück zu ziehen.

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KFZ-Briefe gestohlen - Betrug verhindern


Die UWV fordert die Veröffentlichung der Seriennummern aller in Schleiden gestohlener KFZ-Briefe !

Wie mittlerweile der Presse zu entnehmen war, wurden in der Schleidener KFZ-Zulassungsstelle Blanko-KFZ-Scheine gestohlen, die damit für jeden KFZ-Käufer ein Problem darstellen, da er die Echtheit des Briefes nicht mehr prüfen kann.
Hierzu unser Vorstandsmitglied Edmund Daniel:

Ein Hehler kann mit den gestohlenen Kfz-Briefen einem potenziellen Käufer einwandfreie Papiere vortäuschen. Dieser meldet das neu erworbene Auto an und erhalte eine vollständige Zulassung. Nach einigen Tagen fällt durch einen Datenabgleich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt auf, dass ein Betrug vorliege.
Der Käufer wird automatisch zum Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, da er ein offensichtlich gestohlenes Fahrzeug besitzt. Das Fahrzeug kann er weder nutzen noch verkaufen!
Der Versicherungsschutz entfalle dann automatisch. Eine Rückabwicklung – falls sich der Verkäufer überhaupt noch feststellen lasse – sei praktisch unmöglich, weil der Verkäufer behaupten kann, dass auch er einem Betrug zum Opfer gefallen ist.

„Der Landrat ist nun in der Pflicht, eine geeignete öffentliche Kontrollmöglichkeit vorliegender Kfz-Briefe zu schaffen, über die sich potentielle Käufer informieren können.
Die Nummern könnten beispielsweise auf der Homepage des Kreises veröffentlicht werden.

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Einbruchsserie im Kreis Euskirchen

Antrag der UWV-Kreistagsfraktion zur Sicherheit der Bürger

Am 06.01.2014 stellte die UWV den folgenden Antrag an den Landrat :

Sehr geehrter Herr Landrat,

die UWV-Fraktion beantragt, das Thema Sicherheit im Kreisgebiet auf die Tagesordnung des Polizeibeirats zu setzen und folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche Möglichkeiten sieht die Kreisverwaltung, die Bürger regelmäßig über das aktuelle Einbruchsverhalten offenbar systematisch arbeitender Banden zu informieren?

  1. Welche Erkenntnisse ergeben sich aus den Einbruchswellen in den vergangenen Wochen und Monaten?

  1. Wie ist die Arbeitsbelastung und die Aufklärungsquote bei der Ermittlung von Tätern bei Einbrüchen in Wohnungen und Geschäftsräumen?

Begründung:

Die Presse berichtete im Vormonat über die „Beutezüge“ von Tätern, die vor allem nachmittags und in der Dunkelheit zuschlagen.
Es ist bekannt, dass Tätergruppen aus dem osteuropäischen Raum mit im Umland angemieteten Fahrzeugen Wohnungen und Häuser aufbrechen, vornehmlich in solchen Zeiten, zu denen die Besitzer nicht zu Hause sind.

Wir möchten wissen, wie viele Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde derzeit mit der Aufnahme solcher Taten und der Sachbearbeitung tätig sind.
Wie ist die aktuelle Aufklärungsquote im letzten Halbjahr?
Auf was ist zu achten (Uhrzeit, bevorzugte Objekte, Tätertypen, Fahrzeuge)?

Damit der Bürger zur aktiven Mithilfe veranlasst werden kann („Polizei sucht Zeugen“), ist es erforderlich, dass die Bürger regelmäßig zeitnah und detailliert über das Einbruchsverhalten informiert werden.

Wir bitten daher um Information dahingehend, wie diesem systematisch arbeitenden Verbrechertum begegnet werden kann.


Für die UWV-Fraktion

Franz Troschke
(Fraktionsvorsitzender)


Rundschau-Interview zur Einbruchserie

REAKTIONEN DER POLITIKER

Franz Troschke, Fraktionsvorsitzender der UWV-Kreistagsfraktion, spart nicht mit Kritik:
"Der Bürger hat das Gefühl, er werde alleingelassen." Es stehe nicht genügend Personal bereit, um die Einbrüche zu ahnden. Der Erkennungsdienst habe lediglich vier Mitarbeiter, von denen allenfalls zwei ständig anwesend seien. Seiner Kenntnis nach komme es seit vier bis fünf Wochen täglich zu fünf bis sieben Einbrüchen im Kreisgebiet. Daraus könne man ablesen, wie wenig Zeit die Beamten für jeden Fall hätten.

Troschke erklärte, seine Erkenntnisse habe er durch Gespräche mit Polizisten gewonnen. Derzeit seien offenbar osteuropäische Banden aktiv, die rund um Köln Fahrzeuge anmieteten und aufs Land führen.

Laut Landrat Günter Rosenke geht tatsächlich ein Teil der Einbrüche auf das Konto solcher Täter. Diese, so Troschke, stellten fest, wann und wo Immobilien nicht bewohnt seien. In diese stiegen sie dann ein.

Er habe gehört, so Troschke, dass verschiedene Vereine überlegten, eine eigene Bürgerwehr aufzustellen und in regelmäßigen Abständen Streife zu fahren. Auch er mache seit einigen Wochen regelmäßig in seinem Wohnort Kommern-Süd Kontrollfahrten. Troschke: "Von 12 Uhr bis nachmittags 17 Uhr ist da tote Hose. Und wenn es dunkel wird, ist es ganz kritisch. Wenn die Leute dann einkaufen fahren, sind sie im höchsten Maße gefährdet."

Von Landrat Rosenke möchte er unter anderem wissen, wie hoch die Aufklärungsquote im vergangenen halben Jahr war und wie der Bürger "zur aktiven und wachen Mithilfe" veranlasst werden könne. "Wir bitten um Informationen, wie diesem systematisch arbeitenden Verbrechertum begegnet werden kann", schreibt Troschke in seinem Antrag.

 

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UWV Kreisverbandtag

Strempt, 16.11.2013

Auf der Tagesordnung stand neben der Vorbesprechung der
Besetzung der Wahlbezirke, der Kreisreserveliste und des Wahlprogramms auch eine Bewertung der aktuellen politischen Situation in den Gemeinden und natürlich besonders des Kreises.

Man war sich einig, dass die kommende Wahl unter völlig veränderten, ungewohnten Bedingungen stattfindet:
durch den um ca. ein halbes Jahr vorverlegten Termin, wird der in der Vergangenheit eingeübte Zeitplan durcheinander gewirbelt, die Zusammenlegung mit der Europawahl wird die Aufmerksamkeit verlagern und letztlich existiert eine völlig veränderte politische Landschaft, vor allem hinsichtlich der möglichen Mitbewerber.

So wird die UWV im Sinne einer sowohl größtmöglichen Transparenz aber auch Flexibilität hinsichtlich der Kandidatenauswahl zunächst einen offenen Bewerberpool bilden, aus dem dann im nächsten Jahr die endgültigen Kandidaten gewählt werden sollen.

Der erweiterte Vorstand wurde beauftragt, dieses Vorgehen umzusetzen und dabei aber auch den Generationenwechsel zu berücksichtigen. Dazu mahnte die junge Kreisverbandsvorsitzende Tanja Möllengraf die Versammlung mit den Worten:

"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche sondern das Weitertragen des Feuers!"

Im weiteren Verlauf der Versammlung diskutierten die rund drei Dutzend Anwesenden die vorgeschlagenen Wahlkampfthemen des Kreisverbandes und beauftragten das zuständige Gremium, die Themen zu bündeln und schlagkräftig zu formulieren.

Mit der Mahnung, dass es keine 190 Tage mehr bis zur Wahl seien, wurde die Versammlung dann am frühen Nachmittag geschlossen.

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